DARWIN'S RASSISMUS UND KOLONIALISMUS
Darwin's enger Freund Professor Adam Sedgwick war einer derjenigen, die kommen sahen, welchen Gefahren die Evolutionstheorie in Zukunft Vorschub leisten wrde. Nachdem er Die Entstehung der Arten gelesen und verinnerlicht hatte, bemerkte er, "Wenn dieses Buch allgemeine ffentliche Akzeptanz fnde, dann wrde damit eine Brutalisierung der menschlichen Rasse einhergehen, wie sie die Menschheit nie zuvor gesehen hat."7 Wie sich spter herausstellte, sollte Sedgwick mit seinen Zweifeln Recht behalten. Das 20. Jahrhundert ging in die Geschichte ein als das "dunkle Jahrhundert", als Menschen wegen ihrer Rassenzugehrigkeit oder ihrer ethnischen Herkunft massakriert wurden.
Natrlich hatte es Diskriminierung und Ausrottung in der Menschheits-geschichte lange vor Darwin gegeben. Doch der Darwinismus verschaffte dieser Diskriminierung eine falsche wissenschaftliche Respektabilitt und eine falsche Rechtmigkeit.
"Die Erhaltung der begnstigten Rassen..."
Die meisten Darwinisten unserer Tage behaupten, dass Darwin kein Rassist war, sondern dass Rassisten Darwin's Ideen benutzen um ihre eigenen Ansichten zu befrdern. Sie behaupten, dass der Ausdruck "die Erhaltung der begnstigten Rassen" im Untertitel zu Die Entstehung der Arten sich ausschlielich auf Tiere beziehe. Was sie dabei ignorieren ist, was Darwin selbst ber die menschlichen Rassen in seinem Buch Die Abstammung des Menschen [The Descent of Man] sagt.
Nach Darwin's Ansicht befinden sich die menschlichen Rassen in verschiedenen Stadien der Evolution, wobei einige Rassen hher entwickelt sind und einige sich praktisch noch auf derselben Stufe wie Affen befinden.
Darwin behauptete, das Prinzip "berlebenskampf" gelte auch fr Menschenrassen und die "berlegenen" Rassen gingen aus diesem Kampf siegreich hervor. Die begnstigten Rassen waren nach Darwin die weien Europer; asiatische und afrikanische Rassen seien zurckgefallen im Kampf ums berleben. Darwin ging noch weiter: Diese Rassen wrden schon bald den weltweiten berlebenskampf verlieren und untergehen, behauptete er.
In naher Zukunft, nicht so weit entfernt, dass man sie nach Jahrhunderten zhlen msste, werden die zivilisierten menschlichen Rassen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit die unzivilisierten Rassen weltweit ausgerottet und ihren Platz eingenommen haben. Zur selben Zeit werden auch die Menschenaffen... zweifellos ausgerottet sein. Die Kluft zwischen dem Menschen und seinem nchsten Verwandten wird dann grer sein,... als sie heute zwischen dem Neger oder dem Australier und dem Gorilla ist.8
An anderer Stelle in Die Abstammung des Menschen [The Descent of Man] behauptete Darwin, es sei notwendig, dass die minderwertigen Rassen verschwnden und es gebe keinen Grund fr entwickelte Vlker, zu versuchen diese zu schtzen und sie am Leben zu erhalten. Er verglich die Situation mit Tierzchtern:
Bei wilden Vlkern scheiden die krperlich oder geistig Schwachen bald aus, und die die berleben, verfgen im allgemeinen ber eine robuste Gesundheit. Andererseits tun wir zivilisierten Menschen das uerste, dem Prozess der Eliminierung Einhalt zu gebieten. Wir bauen Heime fr Idioten, Krppel und Kranke. Wir verabschieden Gesetze fr Arme und unsere Mediziner setzen all ihre Fhigkeiten daran, das Leben jedes Einzelnen zu verlngern. Es gibt Grund zu der Annahme, dass das Leben Tausender durch Schutzimpfung erhalten wurde, die aufgrund ihrer schwachen Konstitution frher den Pocken erlegen wren. Dies fhrt dazu, dass schwache Mitglieder zivilisierter Gesellschaften sich in ihr verbreiten knnen. Niemand, der schon einmal Tierzucht betrieben hat, wird anzweifeln, dass dies uerst schdlich fr die menschliche Rasse ist.9
Wir wie gesehen haben, standen die Ureinwohner Australiens und Schwarze bei Darwin auf derselben Stufe wie Gorillas, und er behauptete, diese Rassen wrden untergehen. Bei anderen Rassen, die er fr minderwertig hielt, galt fr es ihn als unentbehrlich, sie an der Fortpflanzung zu hindern, um auf diese Weise ihren Untergang herbeizufhren. Wir knnen also mit Fug und Recht sagen, dass Darwin dem Rassismus, dem wir noch heute begegnen, zustimmte und ihn rechtfertigte.
Dem "zivilisierten Menschen" fiel entsprechend den rassistischen Ideen Darwins die Aufgabe zu, diese Phase der Evolution zu beschleunigen, wie wir anhand der folgenden Details sehen werden. Vom "wissenschaftlichen" Standpunkt aus gab es keinen Widerstand dagegen, den Rassen die ohnehin verschwinden wrden, bei ihrem Verschwinden ein wenig nach zu helfen.
Darwin's rassistische Seite zeigte sich in vielen seiner Schriften. Er machte seine rassistischen Vorurteile sehr deutlich, als er die Eingeborenen von Feuerland (Tierra del Fuego) beschrieb, die er im Verlauf einer 1871 angetretenen Seereise sah. Er beschrieb die Eingeborenen als "vllig nackt, beschmiert mit Farbe, wie wilde Tiere nur das essend, was sie irgendwo vorfanden, grausam zu jedermann ausser ihrem eigenen Stamm, mit Vergngen ihre Feinde folternd, blutige Opfer darbringend, ihre Kinder ttend, ... und voll des Aberglaubens." Der Forschungsreisende W. P. Snow, der dieselbe Region 10 Jahre zuvor bereist hatte, zeichnet dagegen ein ganz anderes Bild: Die Feuerlnder waren "krftige, feine Gefhrten; sie waren ihren Kindern sehr zugetan; einige ihrer Kunstwerke waren raffiniert gefertigt; sie befolgten Gesetze, die Eigentumsrechte regelten und sie akzeptierten die Autoritt mehrerer der ltesten Frauen."10
Diese Beispiele zeigen: Darwin war durch und durch Rassist. Nach den Worten von Benjamin Farrington, Autor des Buches Was Darwin wirklich sagte [What Darwin Really Said], kommentiert Darwin in seinem Buch Die Abstammung des Menschen [The Descent of Man] des fteren "die greren Unterschiede zwischen Menschen verschiedener Rassen".11
Indem Darwins' Theorie die Existenz Gottes bestreitet, ist sie die Ursache fr die Uneinsichtigkeit vieler Menschen in die Tatsache, dass der Mensch etwas ist, das von Gott geschaffen wurde und das alle Menschen gleich geschaffen wurden. Dies war einer der bestimmenden Faktoren fr den Aufstieg des Rassismus und fr seine schnelle weltweite Akzeptanz. Der amerikanische Wissenschaftler James Ferguson beschreibt die Korrelation zwischen der Verneinung der Schpfung und dem Aufstieg des Rassismus folgendermaen:
Die neue Anthropologie wurde bald zum theoretischen Hintergrund zweier gegenstzlicher Denkschulen ber den Ursprung des Menschen. Die ltere und etabliertere von beiden war der "Monogenismus", der Glaube, die gesamte Menschheit ohne Rcksicht auf Hautfarbe und andere Merkmale, stamme direkt von Adam ab und habe ihren Ursprung in Gottes' Schpfungsakt. Der Monogenismus wurde von der Kirche gelehrt und war bis zum 18. Jahrhundert allgemein akzeptiert, als eine Opposition zur theologischen Autoritt die Theorie des "Polygenismus" (Evolutionstheorie) zu favorisieren begann, die besagte, unterschiedliche Rassen htten eine unterschiedliche Herkunft.12
Die indische Anthropologin Lalita Vidyarthi erklrt, wie Darwin's Theorie der Evolution dazu fhrte, dass Rassismus von den Sozialwis-senschaften akzeptiert wurde:
Seine (Darwin's) Theorie vom berleben des Tchtigsten war den Sozialwissenschaftlern jener Tage hochwillkommen, sie glaubten, die Menschheit habe mehrere Stufen der Evolution durchgemacht, die in der Zivilisation des weien Mannes gipfelte. In der zweiten Hlfte des 19. Jahrhunderts war Rassismus von der berwiegenden Mehrheit westlicher Wissenschaftler als Faktum akzeptiert.13
Die Darwinisten, die nach Darwin kamen unternahmen groe Anstrengungen, dessen rassistische Anschauungen zu beweisen. Dabei nahmen sie ohne Skrupel eine Vielzahl wissenschaftlicher Inkonsistenzen in Kauf, und schreckten auch vor wissentlich falschen Behauptungen nicht zurck. Wenn die Richtigkeit des Rassismus htte bewiesen werden knnen, dann htten sie den wissenschaftlichen Beweis fr ihre eigene berlegenheit erbracht und fr das "Recht", andere Rassen zu unterdrcken, zu kolonisieren und wenn ntig auszurotten.
Im dritten Kapitel seines Buches Der falsch vermessene Mensch [The Mismeasure of Man] fhrt Stephen Jay Gould aus, dass einige Anthropologen sich nicht zu schade waren, ihre Daten zu flschen um die "berlegenheit" der weien Rasse zu beweisen. Laut Gould bestand die bliche Praxis darin, die Gre des Gehirns bei menschlichen Schdelfunden zu flschen. Gould erwhnt in seinem Buch, in der Annahme, die Gre des Gehirns habe etwas mit der Intelligenz zu tun, htten viele Anthropologen absichtlich die Gre von kaukasischen Schdeln bertrieben und entsprechend die Schdel von Schwarzen und Indianern kleiner angegeben.14
In seinem Buch Ever Since Darwin, referiert Gould einige der unglaublichen Behauptungen, die die Darwinisten aufstellten um zu zeigen, dass bestimmte Rassen minderwertig seien.
Haeckel und seine Kollegen suchten auf allen mglichen Feldern nach Beweisen fr die berlegenheit der nordeuropischen Weien. Insbesondere in der Anatomie war vom Gehirn bis zum Bauchnabel nichts vor ihnen sicher. Herbert Spencer schrieb, dass "die intellektuellen Fhigkeiten der unzivilisierten Rassen... als frhe Charaktereigenschaften bei Kindern in zivilisierten Rassen wieder auftauchten." Carl Vogt drckte es 1864 noch deutlicher aus: "Der erwachsene Neger hat, betrachtet man seine intellektuellen Fhigkeiten, diejenigen eines Kindes... Einige Stmme haben Staaten gegrndet, die eine eigenartige Organisationsstruktur aufweisen, doch der Rest, wagen wir zu behaupten, hat niemals, weder in der Vergangenheit, noch in der Gegenwart irgendetwas hervorgebracht, das zum Fortschritt der Menschheit beigetragen htte oder erhaltenswert wre.15
Der franzsische Anatom Etienne Serres argumentierte allen Ernstes, schwarze Mnner seien primitiv, weil ihr Bauchnabel tiefer angeordnet sei als bei Weien.
Darwin's Zeitgenosse, der Evolutionist Havelock Ellis untersttzte die Unterscheidung zwischen berlegenen und minderwertigen Rassen mit folgender "wissenschaftlichen" Begrndung:
Das Kind vieler afrikanischer Rassen ist schwerlich - wenn berhaupt - unintelligenter als das europische Kind, aber whrend der Afrikaner im Zuge des Erwachsenwerdens bld und begriffsstutzig wird und sein gesamtes Leben in eine Art dumpfe Routine abgleitet, behlt der Europer das meiste seiner kindlichen Vitalitt.16
Der franzsische darwinistische Anthropologe Vacher de Lapouge stellte in seinem Buch Race et Milin Social Essais d'Anthroposociologie (Paris, 1909) die Idee vor, nicht weie Bevlkerungsgruppen seien die Nachkommen von Wilden, die niemals Zivilisation kennen gelernt htten oder degenerierte Exemplare von Mischlingen. Er verwies auf Ergebnisse von Messungen an Schdeln der Pariser Ober- und Unterschicht, die auf Friedhfen vorgenommen worden waren. Seinen Resultaten zufolge neigten die Menschen in Abhngigkeit von ihrer Schdelform dazu, reich zu sein, Selbstvertrauen zu besitzen oder frei zu sein, andere tendierten dazu, konservativ zu sein, mit wenig zufrieden zu sein und alle Qualitten eines guten Dieners zu besitzen. Klassenunterschiede waren das Ergebnis sozialer Selektion, die Mitgliedschaft in einer oberen Klasse der Gesellschaft fiel zusammen mit der Zugehrigkeit zu einer begnstigten Rasse und die Gre des Reichtums war proportional zum Schdelindex. Lapouge prophezeite spter: "Meiner Ansicht nach werden sich die Menschen in kommenden Jahren gegenseitig umbringen weil ihre Schdel rund oder spitz sind" 17
Er sollte recht behalten, wie wir spter in diesem Buch sehen werden.
Es waren nicht nur die Anthropologen: Auch die Entomologen (Insektenforscher) sprangen auf den Zug der Rassisten, den Darwin in Bewegung gesetzt hatte, und auch sie verstiegen sich zu abenteuerlichen Behauptungen. 1861 kam ein englischer Entomologe, nachdem er in verschiedenen Teilen der Welt Luse eingesammelt hatte, denen gemeinsam war, dass sie Menschen befielen, zu dem Schluss, dass Luse, die eine bestimmte Menschenrasse befallen, nicht auf Menschen einer anderen Rasse leben knnten, was vom heutigen wissenschaftlichen Niveau aus betrachtet schlicht lcherlich ist.18 Doch wenn selbst Menschen mit dem Staus eines Wissenschaftlers so etwas widerspruchslos verbreiten konnten, ist es kaum berraschend, wenn einige Rassisten dann Slogans verbreiteten wie "Sogar die Luse der Neger sind Schwarze."
Kurz, die rassistische Komponente von Darwin's Theorie fiel in der zweiten Hlfte des 19. Jahrhunderts auf uerst fruchtbaren Boden. Der europische "weie Mann" wartete schon sehnlichst auf eine solche Theorie, um seine eigenen Verbrechen zu rechtfertigen.
Britischer Kolonialismus und Darwinismus
Das Land, das am meisten von Darwin's rassistischen Ansichten profitierte, war zunchst sein eigenes, Grobritannien. Als Darwin seine Theorie vorstellte, besa Grobritannien das grte Kolonialreich der Welt. Smtliche natrlichen Ressourcen von Indien bis Lateinamerika wurden durch das Britische Empire ausgebeutet. Der "weie Mann" war dabei, fr seine eigenen Interessen die Welt auszuplndern.
Natrlich wollte keine der Kolonialmchte als Plnderer gesehen werden und schon gar nicht als solche in die Geschichte eingehen. Daher suchten sie nach einer Begrndung, mit der sie ihr tun rechtfertigen konnten. Eine solche Begrndung htte sein knnen, die kolonisierten Vlker als "tierhnlich lebende Kreaturen" darzustellen. Wenn man die unterdrckten und massakrierten Vlker nicht als Menschen, sondern als Zwitterwesen zwischen Mensch und Tier beschrieb, dann wrde ihre Misshandlung in den Augen der Welt nicht als Verbrechen angesehen werden.
Nun war die Suche nach einer solchen Begrndung nichts neues: Die erste Welle des Kolonialismus in der Welt ging zurck auf das 15. und 16 Jahrhundert. Die Behauptung, dass bestimmte Rassen halb tierischen Charakter htten, war schon von Christoph Kolumbus auf seiner Reise nach Amerika aufgestellt worden. Danach waren die eingeborenen Amerikaner keine Menschen, sondern eine hher entwickelte Tierart. Aus diesem Grund konnten sie fr die spanischen Kolonialisten dienstbar gemacht werden.
Es spielt keine Rolle, wie sehr Kolumbus in Filmen ber die Entdeckung Amerikas als warmherzig und human gegenber den Indianern portrtiert wird, Tatsache ist, dass er die Indianer nicht als Menschen ansah.19
Christoph Kolumbus setzte einen Vlkermord in Gang. Er grndete spanische Kolonien, versklavte die Urbevlkerung und war verantwortlich fr den Beginn des Sklavenhandels. Die spanischen "Conquistadores" setzten Kolumbus' Politik der Unterdrckung und Ausbeutung fort: Der Vlkermord erreichte kaum glaubliche Dimensionen, zum Beispiel hatte eine bestimmte Insel 200000 Bewohner als Kolumbus das erste Mal dort war, 20 Jahre spter waren es noch 50000 und 1540 waren nur noch 1000 Einwohner brig. Als der berhmteste der spanischen Konquistadoren, Hernando Cortz im Februar 1519 zum ersten Mal seinen Fu auf mexikanisches Gebiet setzte, betrug die Zahl der Urbevlkerung 25 Millionen, im Jahr 1605 war sie auf 1 Million gefallen. Auf der Insel Hispaniola fiel die Bevlkerung, die 1492 noch 7 - 8 Millionen betragen hatte, auf 4 Millionen im Jahr 1496 und auf nur noch 125 Menschen im Jahr 1570. Nach Zahlen von Historikern wurden in weniger als einem Jahrhundert nachdem Kolumbus seinen Fu auf den Kontinent gesetzt hatte 95 Millionen Menschen von den Kolonialisten massakriert. Als Kolumbus Amerika entdeckte, lebten 30 Millionen Ureinwohner auf dem Kontinent. Als Ergebnis der Massaker zwischen damals und heute sind die Ureinwohner heute ein verlorenes Volk von weniger als 2 Millionen Menschen.
Der Grund dafr, dass der Vlkermord solche Ausmae annehmen konnte, war, dass die Einheimischen nicht als Menschen, sondern als Tiere angesehen wurden.
Doch solche Behauptungen der Kolonialisten fanden nicht viele Befrworter. Im Europa jener Zeit war die Wahrheit, dass Gott alle Menschen gleich geschaffen hat und dass sie alle von einem einzigen Ahnen - Adam - abstammen, so weit verbreitet, dass besonders die katholische Kirche eine klare Position gegen solche Invasionen von Plnderern bezog. Eines der besten Beispiele ist der Widerspruch von Bartolom de Las Casas, des Bischofs von Chiapas (Mexiko), auf die Behauptung der Kolonialisten, die zusammen mit Kolumbus ihre Fe in die neue Welt gesetzt hatten, die Eingeborenen seien eine Tierart. Las Casas, sagte, die Eingeborenen seien "jeder einzelne ein Mensch". Papst Paul III bannte die brutale Behandlung der Eingeborenen in einer Bulle aus dem Jahr 1537 und erklrte, die Eingeborenen seine Menschen mit der Fhigkeit zum Glauben.20
Doch im 19. Jahrhundert nderte sich die Situation. Mit der Verbreitung der materialistischen Philosophie und der Abwendung der Gesellschaft von der Religion wurde die Wahrheit, dass Gott die Menschen geschaffen hat, bestritten. Damit begann der Aufstieg des Rassismus.
Mit dem Aufkommen der darwinistisch-materialistischen Philosophie wurde der Rassismus strker, was sich fr Europas imperialistisches System als groe Hilfe erwies.
James Joll, der lange Jahre als Professor fr Geschichte an den Universitten Oxford, Stanford und Harvard lehrte, beschreibt in seinem Buch Europa seit 1870 [Europe Since 1870], das noch heute als Lehrbuch an Universitten verwendet wird, die ideologische Beziehung zwischen Darwinismus, Imperialismus und Rassismus.
Die grundlegenden Ideen, die das Konzept des Imperialismus beeinflussten waren die, die man grob als "Sozialdarwinismus" bezeichnet, der die Beziehungen zwischen Staaten als fortwhrenden Kampf ums berleben sah, in dem bestimmte Rassen als anderen "berlegen" angesehen wurden in einem Evolutionsprozess, in dem die Strksten sich stndig aufs neue durchsetzen mussten.
Charles Darwin, der englische Naturalist, dessen Bcher Die Entstehung der Arten, verffentlicht 1859 und Die Abstammung des Menschen, das 1871 folgte, lste Kontroversen aus, die viele europische Denkstrmungen beeinflussten...Die Ideen Darwins' und einiger seiner Zeitgenossen wie dem englischen Philosophen Herbert Spencer, ... wurden sehr schnell auf Bereiche bertragen, die weit entfernt lagen von den unmittelbaren wissenschaftlichen Fragestellungen... Das Element des Darwinismus, dass am besten dazu geeignet schien, auf Fragen der Gesellschaftsentwicklung angewandt zu werden, war die Annahme, die Gefahr der berbevlkerung mache einen permanenten berlebenskampf notwendig, in dem es die Strksten oder die "Geeignetsten" waren, die gewnnen. Von hier aus war es nur noch ein kleiner Schritt fr manche Sozialphilosophen, dem Begriff "die Geeignetsten" einen moralischen Anstrich zu geben, so dass die Art oder die Rasse, die berleben wrde, dazu auch moralisch berechtigt war.
Die Doktrin der natrlichen Auslese konnte daher sehr leicht verbunden werden mit einem anderen Gedankengang, entwickelt von dem franzsischen Schriftsteller Graf Joseph-Arthur Gobineau, der 1853 ein Versuch ber die Ungleichheit der Menschenrassen [Essai sur l'ingalit des races humaines] verffentlichte. Gobineau bestand darauf, der wichtigste Entwicklungsfaktor sei die Rasse; nur jene Rassen wrden ihre berlegenheit bewahren, die die Reinheit ihrer Rasse bewahrten. Von diesen Rassen hatte - nach Gobineau - die arische Rasse am besten berlebt... Houston Stewart Chamberlain trug dazu bei, einige dieser Ideen noch einen Schritt weiter zu tragen... Hitler selbst bewunderte den Autor (Chamberlain) so sehr, dass er ihn 1927 an seinem Totenbett besuchte.21
Es gibt also eine ideologische Gedankenkette, die Darwin mit rassistischen Denkern und Imperialisten verbindet, und von dort bis hin zu Hitler reicht. Darwinismus ist die ideologische Basis fr den Imperialismus, der die Welt des 19. Jahrhunderts in Blut trnkte und fr den Nationalsozialismus, der dasselbe im 20. Jahrhundert wiederholte.
Auch das viktorianische Grobritannien fand seine sogenannte wissenschaftliche Basis im Darwinismus. Grobritannien schlug enormen Profit aus seinem Kolonien und sah keinen Grund, ein Desaster, dass ber andere hereinbrach, nicht zu seinem Vorteil zu nutzen. Ein Beispiel fr die schmutzige Politik des britischen Imperialismus war der "Opiumkrieg" gegen China. Im ersten Viertel des 19. Jahrhunderts begann Grobritannien, in groem Stil indisches Opium nach China zu schmuggeln. Der Opiumschmuggel wurde im Lauf der Zeit verstrkt um Englands Auenhandelsdefizit auszugleichen. Der unaufhrliche Strom von Drogen hatte jedoch auch den Effekt, die Autoritt der chinesischen Behrden ber ihr eigenes Territorium zu untergraben. Der Niedergang der Gesellschaft nahm bald ernste Ausmae an. Das Opiumeinfuhrverbot, das sich die chinesische Regierung nach langen Zweifeln zu verhngen gezwungen sah, fhrte zum ersten Opiumkrieg (1839-1842). Es besteht kein Zweifel daran, dass dieser Krieg das Land in den Bankrott trieb. Die Rckstndigkeit der Armee, die sich in jeder Konfrontation mit den fremden Krften aufs neue erwies, zwang China, das Haupt zu beugen und die sich stndig steigernden Forderungen der Fremden zu erfllen. Seit 1842 begannen die westlichen Mchte, Siedlungsschwerpunkte auf chinesischen Gebiet zu bilden. Sie erzwangen weitreichende Konzessionen fr Seehfen von den Chinesen, zwangen sie, landwirtschaftliche Anbauflchen zu verpachten, erzwangen die ffnung des Landes zur Auenwelt; natrlich geschah all dies in der Weise, die ihnen selbst den grten Profit garantierte. Die Armut des Landes, die Schwche der Regierung und der langsame aber sicherere Verlust chinesischen Territoriums fhrte zu vielen Rebellionen.
Nicht nur China lernte die Ergebnisse britischer Politik kennen. Auch Sdafrika, Indien und Australien erfuhren im 19. Jahrhundert das Ausma des britischen Imperialismus und die damit verbundene Unterdrckung.
Die Aufgabe, das britische System der Unterdrckung zu rechtfertigen, fiel verschiedenen britischen Wissenschaftlern und Soziologen zu. Charles Darwin war der wichtigste und der Effizienteste unter ihnen. Es war Darwin, der behauptete, die Evolution habe berlegene Rassen hervorgebracht, dieses seien die "weien Rassen", die Unterdrckung anderer Rassen durch die Weie Rasse sei ein "Gesetz der Natur".
Die Rechtfertigung, die Darwin dem rassistischen Kolonialismus lieferte, veranlasste den berhmten Wissenschaftler Kenneth J. Hs, Chef der geographischen Abteilung des Schweizer Bundesinstituts fr Technologie und selbst chinesischer Abstammung, Darwin zu beschreiben als einen "Gentleman-Wissenschaftler der viktorianischen ra und ein Mitglied des Establishments einer Gesellschaft, die Kanonenboote nach China schickte, um es mit Gewalt zum Opiumimport zu zwingen, alles im Namen des Wettbewerbs (im Freihandel) and des berlebens des Strkeren."22
Darwins Feindschaft gegenber den Trken
Das wichtigste Ziel, das sich der britische Kolonialismus gegen Ende des 19. Jahrhunderts setzte, war das osmanische Reich.
Zu jener Zeit regierte der osmanische Staat ein Reich, das sich vom Jemen bis nach Bosnien-Herzegowina erstreckte. Doch es war schwer geworden, das groe Gebiet zu kontrollieren, wenn dies auch bis dahin in Ruhe, Frieden, und Stabilitt gelungen war. Christliche Minderheiten standen auf im Namen der Freiheit und groe Militrmchte wie Russland begannen die Osmanen zu bedrohen.
Im letzten Viertel des Jahrhunderts schlossen sich Frankreich und Grobritannien den Mchten an, die die Osmanen bedrohten. Besonders Grobritannien richtete seinen Blick auf die osmanischen Sdprovinzen. Das Berliner Abkommen von 1878 machte die Absicht der europischen Kolonialmchte deutlich, das Osmanische Reich unter sich aufzuteilen. Fnf Jahre spter, 1882 besetzte Grobritannien gypten, das osmanisches Territorium war. Der britische Kolonialismus hatte begonnen, seine Plne auszufhren, die osmanischen Territorien des Mittleren Ostens zu bernehmen.
Wie immer basierte die britische Kolonialpolitik auf Rassismus. Die britische Regierung stellte die trkische Nation, die Basis der Osmanen und besonders den osmanischen Staat als "rckstndig" dar.
Der britische Premierminister William Ewart Gladstone sagte ffentlich, die Trken seien Unmenschen und um der Zivilisation willen mssten sie aus Anatolien vertrieben und in die asiatischen Steppen zurckgejagt werden.23
Solche und hnliche Tiraden wurden jahrzehntelang von der britischen Regierung als Propaganda gegen die Osmanen benutzt. Die Briten versuchten die trkische Nation als rckstndig darzustellen, die sich den fortschrittlicheren europischen Rassen unterzuordnen habe.
Darwins' Kommentare zur Trkischen Nation finden sich in dem Buch Leben und Briefe von Charles Darwin [The Life and Letters of Charles Darwin], verffentlicht 1888. Darwin schlug vor, durch Eliminierung der "rckstndigen" Rassen wrde die natrliche Zuchtwahl eine Rolle bei der Entwicklung der Zivilisation spielen und er sagte spter exakt folgendes ber die Trkische Nation:
Ich knnte zeigen, dass die natrliche Auslese mehr fr den Fortschritt der Zivilisation bewirkt hat und immer noch bewirkt, als Sie bereit zu sein scheinen zuzugeben. Erinnern wir uns, welch hohem Risiko die Europischen Nationen noch vor wenigen Jahrhunderten ausgesetzt waren, von den Trken berwltigt zu werden und wie lcherlich ein solcher Gedanke heute ist! Die zivilisierteren sogenannten Kaukasischen Rassen haben die Trken im Existenzkampf haushoch geschlagen. Wenn wir die Welt in nicht allzu ferner Zukunft betrachten, werden wir sehen, welch endlose Zahl niederer Rassen durch hher zivilisierte Rassen ausgelscht sein werden.24
Dieser Unsinn Darwins war ein schriftliches Propagandawerkzeug, das benutzt wurde, um Grobritanniens' Politik der Zerschlagung des Osmanischen Reiches zu untersttzen. Tatschlich erwies sich dieses Propagandawerkzeug als effektiv. Darwins' Worte "Die Trkische Nation wird bald verschwinden, dies ist ein Gesetz der Evolution" gab Grobritanniens' Propaganda eine pseudowissenschaftliche Untersttzung in dem bemhen, Feindschaft gegen die Trken zu schren.
Im ersten Weltkrieg versuchte Grobritannien, Darwins' Prophezeiung zu erfllen. Dieser groe Krieg, der 1914 begann, war entstanden aus Interessenkonflikten zwischen Deutschland und sterreich-Ungarn auf der einen und den Alliierten Grobritannien, Frankreich und Russland auf der anderen Seite. Eine wesentliches Kalkl dieses Krieges war das Ziel der Zerschlagung und Aufteilung des Osmanischen Reiches.
Grobritannien griff das Osmanische Reich an zwei strategischen Stellen an. Die erste bestand aus dem Sueskanal, Palstina und der Irakischen Front, in der Absicht, die Osmanischen Territorien im Mittleren Osten zu besetzen. Die zweite war die Gallipoli-Halbinsel, die zum Schauplatz einer der blutigsten Schlachten des ersten Weltkriegs wurde. Die Trkische Armee kmpfte heldenhaft bei anakkale (Dardanellen) und verlor 250.000 Mann im Kampf mit den feindlichen Streitkrften, die Grobritannien ausgehoben hatte. Die Briten schickten mehr Soldaten aus den Kolonien Indien, Australien und Neuseeland in die Schlacht, um gegen die "rckstndige Trkische Rasse" zu kmpfen, als Truppen britischer Herkunft.
Das Echo von Darwins' Feindseligkeit gegenber den Trken ist seit dem ersten Weltkrieg noch immer zu hren. Die Neo-Nazi Gruppen, die Trken in Europa heimtckisch angreifen finden ihre Wurzeln in Darwins' stupidem Unsinn ber die Trkische Nation. Darwins' uerungen ber die Trken finden sich immer noch auf den Internetseiten dieser Rassisten. (Siehe dazu auch das Kapitel "Die blutige Allianz zwischen Darwin und Hitler" weiter hinten in diesem Buch)
Rassismus und Sozialdarwinismus in Amerika
Der Sozialdarwinismus trieb auch Rassisten und Imperialisten in anderen Lndern an, nicht nur in Grobritannien. Er hatte sich schnell ber die ganze Welt verbreitet. An der Spitze derer, die sich dieser Theorie verschrieben hatten, stand U.S. Prsident Theodore Roosevelt. Roosevelt war der herausragende Befrworter und "Manager" des ethnischen Suberungsprogramms gegen die amerikanische Urbevlkerung unter dem Namen "erzwungene Umsiedlung". In dem Buch Die Eroberung des Westens [The Winning of the West] begrndete er die Ideologie des Massenmords, und vertrat die Meinung, ein Rassenkrieg sei unvermeidlich, um mit den Indianern endgltig Schluss zu machen.25 Er sttzte dies im wesentlichen auf den Darwinismus, der ihm die Mglichkeit gab, die Eingeborenen als "rckstndige Rasse" zu definieren.
Wie Roosevelt vorausgesehen hatte, wurde keiner der Vertrge mit den Indianern eingehalten, und auch dies wurde gerechtfertigt mit der Theorie der "rckstndigen Rassen". 1871 erklrte der Kongress alle mit den Indianern geschlossenen Vertrge fr unwirksam und entschied, sie in sogenannte Reservate zu verbannen, unfruchtbare Landstriche, wo sie den Tod erwarten sollten. Wenn die Indianer nicht als menschliche Wesen angesehen wurden, wie konnten dann Vertrge, die man mit ihnen abgeschlossen hatte, rechtsgltig sein?...
Nach Roosevelts Auffassung reprsentierte der oben erwhnte Rassenkrieg den Hhepunkt der Verbreitung der Angelsachsen ber die Welt.26
Einer der berzeugtesten Vertreter des angelschsischen Rassismus, der amerikanische Evolutionist und protestantische Geistliche Josiah Strong, folgte derselben Logik. Er schrieb einst diese Worte:
Dann wird die Welt in ein neue Phase der Geschichte eintreten - in den Endkampf der Rassen, auf den die angelschsische Rasse am besten vorbereitet ist. Wenn ich nicht falsch liege, wird diese machtvolle Rasse nach Mexiko hinunterziehen, weiter nach Zentral- und Sdamerika und dann ber die Inseln nach Afrika und noch weiter. Kann irgend jemand Zweifel daran haben, dass der Ausgang dieses Kampfes "das berleben des Strkeren" sein wird?27
Die Rassentheorien, die die verschiedenen Rassen in Entwicklungsstufen einteilten und die weie Rasse als die berlegenste darstellten, die schwarze Rasse hingegen als die Primitivste, wurden von den Anhngern der Evolutionstheorie enthusiastisch begrt.28
Der Prominenteste der Rassistischen Evolutionstheoretiker, Henry Fairfield Osborn, schrieb in einem Artikel unter der berschrift Die Evolution der Menschenrassen [The Evolution of Human Races], dass der Intelligenzgrad des durchschnittlichen Negers in etwa dem eines Elfjhrigen der Spezies Homo Sapiens entspricht.29
Nach dieser Logik waren Schwarze generell keine Menschen. Ein anderer wohlbekannter Vertreter evolutionr-rassistischen Gedankenguts, Carleton Coon, schrieb in seinem 1962 erschienenen Buch The Origins of Race, dass Schwarze und Weie zwei verschiedene Arten sind, die sich von der Homo Erectus Periode an getrennt entwickelt haben. Nach Coon haben sich die Weien nach dieser Trennung besser entwickelt. Die Anhnger der Schwarzen-Diskriminierung beriefen sich lange Zeit auf diese sogenannte wissenschaftliche Erklrung.
Die Existenz einer ihn sttzenden wissenschaftlichen Theorie lie den Rassismus in Amerika rapide anwachsen. W.E. Dubois, bekannt als Gegner der Rassendiskriminierung, stellte fest: "Das Problem des 20. Jahrhunderts ist das Problem der Hautfarbe". Er schrieb weiter, dass der Rassismus sich ausgerechnet in einem Land, das die grte Demokratie der Welt werden wollte und dies in einigen Punkten auch erreicht habe, dermaen ausbreiten konnte, sei nicht die geringste unter vielen Paradoxien, die Abschaffung der Sklaverei habe die Verbrderung zwischen Schwarzen und Weien nicht gefrdert. Eine offizielle Diskriminierung, die sehr schnell organisiert wurde, habe ipso facto zu einer rechtlich abgesicherten Rassentrennungspolitik gefhrt, aus der noch immer ein Ausweg gesucht wird.30
Auch die ersten Rassendiskriminierungs-Gesetze - bekannt als "Jim Crow Gesetze" -wurden in dieser Zeit eingefhrt ("Jim Crow" war ein abwertender Name fr Schwarze). Schwarze wurden nicht wie andere Menschen behandelt, sondern generell verachtet. Dies war nicht etwa nur die Attitde einiger rassistischer Individuen, sondern die offizielle Haltung des Amerikanischen Staates, ausgedrckt durch seine Gesetze. Sofort nachdem 1875 in Tennessee das erste Gesetz ber die Rassentrennung in Eisenbahnen und Straenbahnen verabschiedet worden war, fhrten alle anderen Sdstaaten die Rassentrennung fr ihre Eisenbahnlinien ein. Schilder mit den Aufschriften "Nur fr Weie" und "Schwarze" wurden berall aufgehngt. All dies gab jedoch nur einer Situation, die schon lngst existierte, den offiziellen Status. Ehen zwischen verschiedenen Rassen waren verboten. Es herrschte gesetzlicher Rassentrennungszwang in Krankenhusern, Gefngnissen und auf Friedhfen. In der Praxis galt dies auch fr Hotels, Theater, Bibliotheken und selbst fr Aufzge und in der Kirche. Die grte Auswirkung der Rassentrennung war in den Schulen zu spren. Dort hatte sie die nachteiligsten Effekte auf die Schwarzen und war das grte Hindernis fr ihre kulturelle Entwicklung.
Die Praxis der Rassentrennung war begleitet von einer Welle der Gewalt. Die Zahl der Flle von an Schwarzen begangener Lynchjustiz stieg schnell an. Zwischen 1890 und 1901 wurden mehr als 1300 Schwarze gelyncht. Dies fhrte zu Aufstnden von Schwarzen in verschiedenen Bundesstaaten.
Der amerikanische biologische Rassismus drckte sich unter anderem auch in den Ergebnissen von R. B. Bean's Schdelmessungen aus. Unter der Behauptung, den neuen Kontinent vor unkontrollierter Einwanderung schtzen zu mssen, entwickelte sich ein spezieller amerikanischer Rassismus. Madison Grant, Autor des 1916 erschienenen Buches Der Untergang der groen Rasse [The Passing of the great Race], schrieb, die Vermischung der beiden Rassen wrde Tr und Tor ffnen fr das Entstehen einer noch primitiveren, als der ohnehin schon minderwertigen Rasse und er trat dafr ein Ehen zwischen den beiden Rassen zu verbieten.31
Rassismus gab es in Amerika schon vor Darwin, wie berall auf der Welt. Doch wie wir gesehen haben, verhalf der Darwinismus dem Rassismus in der zweiten Hlfte des 19. Jahrhunderts zu einer weltweiten Reputation, und Verhaltensweisen, die vor Darwin als grausam angesehen wurden, begannen als Naturgesetz akzeptiert zu werden.
Die unmenschliche Politik Darwinistischer Rassisten Die Vernichtung der australischen Ureinwohner
Die Eingeborenen Australiens sind unter der Bezeichnung "Aborigine" bekannt. An diesen Menschen, die Jahrtausende auf ihrem Kontinent gelebt hatten, wurde einer der grten Vlkermorde der Geschichte verbt, als die Europischen Siedler sich ber das Land ausbreiteten. Die ideologische Basis dieser Vernichtung war der Darwinismus.
Max Muller, ein evolutionistischer Anthropologe vom London Anthropological Review teilte 1870 die menschlichen Rassen in sieben Kategorien ein. Die Aborigine standen in der untersten, die arische Rasse, die der weien Europer in der obersten Kategorie. H. K. Rusden, ein berhmter Sozialdarwinist, hatte ber die Aborigine im Jahr 1876 folgendes zu sagen:
berleben des Strkeren heit, der Strkere hat recht; und so erfllen wir unbarmherzig das unerbittliche Gesetz der natrlichen Auslese, wenn wir die minderwertigen Australischen Rassen und Maoris vernichten... und wir eignen uns ihr Eigentum kaltbltig an.32
Der Vizeprsident der Royal Society von Tasmanien, James Barnard schrieb 1890: "Der Prozess der Vernichtung ist ein als absolut richtig anerkannter Grundsatz des Evolutionsgesetzes und des berlebens des Strke-ren." Es gab also, so schlussfolgerte er, keinen Grund anzunehmen "es htte irgendein schuldhaftes Verhalten" bei der Ermordung und Beraubung der Australischen Ureinwohner gegeben.33
Als Ergebnis dieser durch den Darwinismus genhrten rassistischen und barbarischen An-sichten begann ein furchtbarer Massenmord mit dem Ziel, die Aborigine auszurotten. Ihre Kpfe wurden ber Bahnhof-seingngen angenagelt, Ein-geborenenfamilien wurde vergiftetes Brot gegeben. Die meisten Eingeborenendrfer verschwanden innerhalb von 50 Jahren.34
Die Vernichtungspoli-tik bestand nicht nur aus Massenmord. Viele Aborigine wurden als Ver-suchstiere behandelt.
Das Smithsonian Institute in Washington D.C. bewahrte die berreste von 15000 Menschen verschiedener Rassenzugehrigkeit auf. 10000 Aborigine wurden per Schiff an das Britische Museum geschickt, wo man untersuchen wollte, ob sie nicht das "vermisste Glied" [Missing Link] beim bergang vom Tier zum Menschen darstellten.
Die Museen waren nicht nur an Knochen interessiert. Es gibt Beweise, dass Aborigine umgebracht wurden um ihrer Krper habhaft zu werden, die dann ausgestellt wurden. Die untenstehenden Fakten bezeugen diese Brutalitt:
Auf seinem Totenbett gab Korah Wills, der 1866 Brgermeister von Queensland geworden war, eine anschauliche Beschreibung, wie er ein Mitglied eines rtlichen Eingeborenenstammes ttete und zerstckelte, um Objekte fr die wissenschaftliche Forschung zu liefern.
Edward Ramsey, von 1874 an 20 Jahre lang Kurator des Australischen Museums in Sydney verffentlichte eine Museumsbroschre, in der Aborigine unter der Rubrik "Australische Tierarten" auftauchten. Das Heft enthielt nicht nur eine Anleitung fr Grabruber, sondern auch eine przise Beschreibung, wie man Einschusslcher von frisch erlegten "Exemplaren" zustopft und kaschiert.
Eine Deutsche Evolutionistin, Amalie Dietrich mit dem Spitznamen "Engel des schwarzen Todes" kam nach Australien und bat darum, man mge ihr doch einige Aborigine schieen, die sie ausstopfen und ausstellen wollte. Obwohl man sie mindestens von einer Farm verjagte, nachdem sie ihren Wunsch geuert hatte, konnte sie schon nach kurzer Zeit mit ihren "Ausstellungsstcken" heimkehren.
Ein Missionar in New South Wales wurde entsetzter Zeuge, wie eine Abteilung berittener Polizei dutzende eingeborener Mnner, Frauen und Kinder abschlachteten. Fnfundvierzig Kpfe wurden eingekocht und die zehn "besten" Schdel wurden verpackt und nach bersee geschickt.35
Die Vernichtung der Aborigine ging im 20. Jahrhundert weiter. Eine neu hinzugekom mene Methode war, Familien ihre Kinder gewaltsam wegzunehmen. Eine Nachricht in der Philadelphia Daily News vom 28. April 1997 beschreibt die Verfahrensweise so:
ABORIGINE FAMILIEN ERINNERN AN VERSCHLEPPUNG
Associated Press - Aborigines, die in Australiens entlegenen nordwestlichen Wstengebieten leben, pflegten ihre hellhutigen Kinder mit Holzkohle einzureiben in der Hoffnung, die Vertreter der staatlichen Wohlfahrt wrden sie ihnen dann nicht wegnehmen. "Die Wohlfahrt schnappte dich einfach, wenn sie dich fanden," berichtete eins der gestohlenen Kinder viele Jahre spter. "Unsere Familien hielten uns versteckt, bemalten uns mit Holzkohle." "Ich wurde nach Moola Bulla gebracht", sagte ein Farmarbeiter, der als Kind gestohlen worden war. "Wir waren 5 oder 6 Jahre alt." Seine Geschichte war eine von tausenden, die die Australische Kommission fr Menschenrechte und Chancengleichheit whrend ihrer Untersuchung des Schicksals der "gestohlenen Generation" hrte. Von 1910 bis 1970 wurden den Aborigine Familien mehr als 100000 Kinder weggenommen... Hellhutige Kinder wurden fr weie Familien zur Adoption freigegeben, Dunkelhutige kamen in Waisenhuser.36
Noch heute sitzt der Schmerz so tief, dass die meisten Schicksale anonym im Abschlussbericht der Kommission "Bringing Them Home" berichtet wurden. Die Kommission kommt zu dem Ergebnis, die Aktionen der Behrden zu jener Zeit erfllten den Tatbestand des Vlkermords, wie die Vereinten Nationen ihn definiert haben. Die Regierung hat sich geweigert, der Empfehlung der Kommission zu folgen, ein Gericht solle Entschdigungszahlungen fr die gestohlenen Kinder festsetzen.
Wie wir gesehen haben, wurden unmenschliche Behandlung, Massenmord, Brutalitt und Vernichtung mit den darwinistischen Thesen von der "natrlichen Zuchtwahl", dem "Kampf ums Dasein" und dem "berleben des Passendsten" gerechtfertigt.
Die Schrecken, die die Australischen Ureinwohner erleiden mussten, waren nur ein kleiner Teil all der Katastrophen, die der Darwinismus der Welt gebracht hat.
Ota Benga
Nachdem Darwin in Die Entstehung der Arten behauptet hatte, Menschen htten sich aus einem gemeinsamen Vorfahren mit den Affen entwickelt, begann die Suche nach Fossilien, um dieses Szenario zu belegen. Manche Evolutionisten glaubten, man knne nicht nur Fossilien, sondern auch lebende halb-Affe-halb-Mensch-Kreaturen noch in verschiedenen Teilen der Welt finden. Am Beginn des 20. Jahrhunderts war die Suche nach dem "vermissten Glied" [Missing Link] die Ursache fr vieler art Grausamkeiten. Eine davon ist die Geschichte des Pygmen Ota Benga.
Ota Benga wurde 1904 von dem evolutionistischen Wissenschaftler Samuel Verner im Kongo gefangen. Der Eingeborene, dessen Name in seiner Sprache "Freund" bedeutet, war verheiratet und Vater von zwei Kindern. Gleichwohl wurde er in Ketten gelegt, und in die USA verfrachtet. Dort wurde er von evolutionistischen Wissenschaftlern zusammen mit verschiedenen Affenarten in einen Kfig gesteckt und auf der Weltausstellung in St. Louis als "Der nchste Verwandte des Menschen" ausgestellt. Zwei Jahre spter brachte man ihn nach New York City in den Zoo in der Bronx, wo er zusammen mit einigen Schimpansen, einem Gorilla und einem Orang-Utan als "Die ltesten Vorfahren des Menschen" gezeigt wurde. Der Direktor des Zoos, Dr. William T. Hornaday betonte immer wieder, wie stolz er sei, das "Missing Link" in seinem Zoo zu haben, und die Besucher behandelten Ota Benga in seinem Kfig nicht anders als ein Tier. Die New York Times beschrieb das Verhalten der Besucher:
40000 Besucher waren an jenem Sonntag im Zoo. Nahezu jeder von ihnen ging ins Affenhaus, um die Star-Attraktion zu sehen - den Wilden aus Afrika. Sie jagten ihn den ganzen Tag vor Hohngelchter grlend umher, einige stieen ihn in die Rippen, andere stellten ihm ein Bein, alle lachten ihn aus.37
Das New York Journal schrieb in seiner Ausgabe vom 17. September 1906, dass dies getan werde, um die Richtigkeit der Evolutionstheorie zu beweisen, griff aber gleichzeitig die Umstnde des Geschehens als groe Ungerechtigkeit und Grausamkeit an mit den Worten:
Diese Menschen haben ohne nachzudenken und ihren Verstand zu gebrauchen, einen kleinen Menschen, einen Zwerg aus Afrika in einem Affenkfig ausgestellt. Es war es wohl ihre Idee, eine tiefgrndige Lektion der Theorie der Evolution zu erteilen.
Tatschlich aber haben sie nichts erreicht, als die afrikanische Rasse verchtlich zu machen, die doch zumindest Mitgefhl und Freundlichkeit von den Weien dieses Landes erwarten kann, nach all der Brutalitt, die sie hier erlitten hat...
Es ist beschmend und widerlich, dass das Unglck der physischen Unzulnglichkeit eines Menschen, geschaffen von der Kraft, die uns alle ins Dasein gebracht und uns mit denselben Gefhlen und derselben Seele bedacht hat, ein Grund dafr ist, ihn zusammen mit Affen in einen Kfig zu sperren und zum ffentlichen Gesptt zu machen.38
Auch die New York Daily Tribune befasste sich mit der Zurschaustellung Ota Benga's zum Zweck der Demonstartion der Evolution. Der darwinistische Zoodirektor verteidigte sich vllig skrupellos:
Dies Ausstellung eines afrikanischen Pygmen zusammen mit einem Orang Utan in demselben Kfig im New Yorker Zoologischen Garten hat betrchtliche Kritik hervorgerufen. Bestimmte Kreise erklrten, dies sei ein Versuch Direktor Hornadays, die enge Verwandtschaft zwischen Negern und Affen zu demonstrieren. Dr. Hornaday stritt dies ab: "Wenn dieser kleine Kerl in einem Kfig ist," so Dr. Hornaday, "dann deswegen weil er sich dort ussert wohl fhlt; im brigen knnten wir nichts anderes sonst mit ihm anfangen. Er ist in keiner Weise ein Gefangener, abgesehen davon dass niemand es fr klug halten wrde, ihn allein in der Stadt umherlaufen zu lassen, ohne dass jemand ein Auge auf ihn htte."39
Ota Benga's Zurschaustellung im Zoo zusammen mit Gorillas fhrte zu Unbehagen in verschiedenen Kreisen. Etliche Stiftungen appellierten an die Behrden, die Ausstellung zu unterbinden, mit der Begrndung, Ota Benga sei ein menschliches Wesen und die Weise in der mit ihm umgegangen werde, sei eine grosse Unmenschlichkeit. Einer dieser Appelle erschien im New York Globe am 12. September 1906 mit folgendem Wortlaut:
An den Chefredakteur des Globe:
Ich habe mehrere Jahre im Sden verbracht und von daher mag ich Neger nicht besonders; aber ich glaube, der Neger ist doch ein Mensch. Ich denke, es ist eine Schande, dass die Behrden dieser groartigen Stadt einen Anblick wie im Zoologischen Garten in der Bronx zulassen - ein Negerjunge ausgestellt in einem Affenkfig...
Diese ganze Pygmengeschichte muss untersucht werden... A.E.R. New York, 12. September 40
Eine andere Eingabe, Ota Benga wie einen Menschen zu behandeln, war die folgende:
Klerus missbilligt Mensch- und Affenschau
Rev. Dr. MacArthur hlt die Ausstellung fr erniedrigend.
"Der Verantwortliche fr diese Ausstellung erniedrigt sich selbst ebenso wie den Afrikaner." sagte Dr. MacArthur, "anstatt ein wildes Tier aus dem kleinen Kerl zu machen, sollte er in die Schule geschickt werden, um die Fhigkeiten zu entwickeln, die Gott ihm gegeben hat."
Dr. Gilbert sagte, seiner Auffassung nach sei die Ausstellung ein Verbrechen, und er und andere Pastoren schlssen sich Dr. MacArthur an in dem Bestreben, den Buschmann aus dem Affenkfig zu befreien und ihn anderswo unterzubringen.41
Dazu jedoch sollte es nicht mehr kommen, denn Ota Benga beging Selbstmord. Das Kardinalproblem hier ist jedoch grer als der Umstand, dass hier ein Mensch ums Leben gekommen war. Dieser Vorfall ist ein drastisches Beispiel fr die Gruel und Brutalitt, die der Darwinismus in der Realitt bedeuten kann.
berlegenheit resultiert aus Charakter, nicht aus Abstammung
Darwin's Auffassung vom Menschen als eine entwickelte Tierart und seine Darstellung bestimmter Rassen als noch nicht vollstndig entwickelt, sondern als den Tieren nher stehende Arten war extrem gefhrlich und zerstrerisch in der Geschichte der Menschheit. Jene, die Darwin's Behauptungen als ihre Leitlinie ansahen, unterdrckten andere Rassen gnadenlos, zwangen sie, unter den unmenschlichsten Bedingungen zu leben und schreckten auch vor Genozid nicht zurck.
Bryan Appleyard, Autor des Buches Brave New World, erklrt die Tyrannenmentalitt, die dem Rassismus und seinen Folgen zugrunde liegen, folgendermaen:
Der Punkt ist, wenn Menschen einmal entschieden haben - gleichgltig warum - du seiest eine niedere Kreatur, dann gibt es anscheinend berhaupt kein Limit mehr fr die Grausamkeiten, die sie dir antun knnen. Sie fhlen sich dabei auch noch vllig im Recht, denn es ist nur ein kleiner mentaler Schritt vom Glauben, ein anderer sei minderwertig, zu dem Glauben er sei bse, gefhrlich oder eine Bedrohung fr die "berlegenen" Menschen. Tatschlich werden einige noch weitergehen und darauf beharren, alle "minderwertigen" Menschen seien gefhrlich, weil sie eine Bedrohung fr die Gesundheit der gesamten menschlichen Rasse darstellten. Sie werden dann Sterilisation, Heiratsbeschrnkun-gen und selbst Mord befrworten, um einem Angriff der Ausgestoe-nen auf die Reinheit der Art zu unterbinden.42
Tatschlich aber sind alle Menschen gleich geschaffen. Jeder einzelne wurde von Allah geschaffen. Der Quran kndet von der Erschaffung des Menschen:
Der, Der alle Dinge aufs Beste erschaffen hat. Zunchst formte er den Menschen aus Lehm; Dann bildete Er seine Nachkommen aus dem Tropfen einer verchtlichen wsserigen Flssigkeit; Dann formte Er ihn und blies von Seinem Geist in ihn, Und Er gab euch Gehr, Gesicht, Gefhl und Verstand. Wenig Dank erweist ihr Ihm! (Sure 32:7-9 - al-Sadschda)
Wie der obenstehende Vers offenbart, besitzen die Menschen die Seele, die Allah ihnen eingehaucht hat. Jeder Mensch, ohne Rcksicht auf rassische Unterschiede, denkt, fhlt, liebt, leidet, fhlt Aufregung und kennt Liebe, Zuneigung und Mitleid. Genauso kennt jeder Mensch Tyrannei, Verachtung und Mhsal. Deswegen, und dies gilt fr die gesamte Geschichte, begeht jeder der glaubt, Menschen anderer Rassen seien halbentwickelte Tiere und diese daher misshandelt, jeder der beleidigt und unterdrckt und jeder, der solche Praktiken mit geflschten Beweisen und Theorien untersttzt, eine groe Snde in seiner Unwissenheit.
Es gibt Kulturen relativ unentwickelter menschlicher Gesellschaf-ten. Diese Vlker haben alle menschlichen Eigenschaften, doch es fehlen ihnen diejenigen, die unter technischen und kulturellen Gesichtspunkten mageblich sind fr den Lauf der Welt. Aufgrund klimatischer Besonderheiten und anderer natrlicher Bedingungen haben viele menschliche Gemeinschaften von der Auenwelt isoliert gelebt und ganz unterschiedliche Kulturen entwickelt. Doch in jeder von ihnen existieren alle Merkmale, Bruche und Gewohnheiten, die der gesamten Menschheit gemeinsam sind. Jene mit geheimen Plnen und die, die ihren Vorteil im Rassismus sahen, begrten Darwin's Theorie enthusiastisch und sahen solche Vlker, die sich in nichts von anderen Menschen unterschieden, als Angehrige einer minderwertigen Rasse oder sogar als Tiere an. Noch heute tauchen Menschen auf, die rckstndige Vlker und Gemeinschaften unterdrcken und verachten mit der Begrndung, sie seien nicht ausreichend entwickelt.
Allah aber hat Rassismus strikt verboten. Allah schuf die Menschen mit verschiedenen Hautfarben und verschiedenen Sprachen. Dies ist ein Hinweis auf die Kunst und die Vielfalt in Allahs Schpfung:
Zu Seinen Zeichen gehrt auch die Schpfung der Himmel und der Erde und die Verschiedenartigkeit euerer Sprachen und euerer (Haut-) Farben. Darin sind fhrwahr Zeichen fr die Wissenden. (Sure 30:22 - ar-Rum)
Im Angesicht Allahs zeigt sich berlegenheit nur im Charakter eines Menschen, in der Vermeidung von Snde und Aufruhr, Degeneration und Abweichung und in der berlegenen Moral seiner Frmmigkeit. Ausser durch seine Frmmigkeit kann kein Mensch eine berlegenheit ber andere herleiten. Allah offenbart dies in einem Vers:
O ihr Menschen! Wir erschufen euch aus einem Mann und einer Frau und machten euch zu Vlkern und Stmmen, damit ihr einander kennen lernt. Doch der vor Allah am meisten Geehrte von euch ist der Gottesfrchtigste unter euch. Allah ist fhrwahr wissend, kundig. (Sure 49:13 - al-Hudschurat)
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8 Charles Darwin, The Descent of Man, botimi i dyt, New York, A L. Burt Co., 1874, fq. 178
9 Charles Darwin, The Descent of Man, botimi i dyt edition, New York, A L. Burt Co., 1874, fq. 171
10 Godfrey Lienhardt, Social Anthropology, Oxford University Press, fq. 11
11 Benjamin Farrington, What Darwin Really Said, London: Sphere Books, 1971, fq. 54-56
12 James Ferguson, "The Laboratory of Racism", New Scientist, vol. 103, (Shtator 1984, fq. 18)
13 Lalita Prasad Vidyarthi, Racism, Science and Pseudo-Science, Unesco, France, Vendme, 1983. fq. 54
14 David N. Menton, Ph.D., The Religion of Nature: Social Darwinism, St. Louis MetroVoice, September 1994, Vol. 4, Numr. 9
15 Stephen Jay Gould, Ever Since Darwin, W. W. Norton & Company, New York 1992, fq. 217
16 Stephen Jay Gould, Ever Since Darwin, W. W. Norton & Company, New York 1992, fq. 220
17 Alaeddin fienel, Irk ve Irkilik Dflncesi (Ideja e racs dhe Racizmi), Ankara: Bilim ve Sanat Yayinlari, 1993, fq. 67-68
18 Thomas Gossett, Race: The History of an Idea in America, Dallas: Southern Methodist University Press, 1963, fq.81 Cituar n Alaeddin fienel, Irk ve Irkilik Dflncesi (Ideja e racs dhe Racizmi), Ankara:Bilim ve Sanat Yayinlari, 1993, fq. 68
19 Jacques Attali, 1492, Librairie Arthme Fayard, 1991, fq.197
20 Franois de Fontette, Le Racisme (Racism), botimi i gjasht, Presses Universitaires de France, 1988, fq. 40-41
21 James Joll, Europe Since 1870: An International History, Penguin Books, Middlesex, 1990, fq. 102-103
22 Kenneth J. Hs., "Darwin's Three Mistakes", Geology, vol. 15, April 1987, fq. 377
25 Henry M. Morris, The Long War Against God, Baker Book House, 1989, fq. 70
26 Henry M. Morris, The Long War Against God, Baker Book House, 1989, fq. 71
27 Thomas Gossett, Race: The History of an Idea in America, Dallas: Southern Methodist University Press, 1963, fq.188
28 Alaeddin fienel, Irk ve Irkilik Dsncesi (Ideja e racs dhe Racizmi), Ankara:Bilim ve Sanat Yayinlari, 1993, fq. 85-90
29 Henry Fairfield Osborn, "The Evolution of Human Races", Natural History, April 1980, fq. 129 - ribotuar n botimet nga Janar/Shkurt 1926
30- Franois de Fontette, Le Racisme, botimi i gjasht, Presses Universitaires de France, 1988, fq. 101
31 Franois de Fontette, Le Racisme, botimi i gjasht, Presses Universitaires de France, 1988, fq. 105
32 Jani Roberts, How New-Darwinism Justified Taking Land From Aborigines and Murdering Them in Australia, http://www.gn.apc.org/inquirer/ausrace.html
33 Jani Roberts, How New-Darwinism Justified Taking Land From Aborigines and Murdering Them in Australia, http://www.gn.apc.org/inquirer/ausrace.html
34 Jani Robert, How New-Darwinism Justified Taking Land From Aborigines and Murdering Them in Australia, http://www.gn.apc.org/inquirer/ausrace.html
35 Creation Ex Nihilo, Vol 14, Numr. 2, Mars-Maj 1992, fq. 17
36 Philadelphia Daily News, 28 prill 1997
37 Philips Verner Bradford, Harvey Blume, Ota Benga, The Pygmy in the Zoo, Canada, October 1993 fq. 269
38 Philips Verner Bradford, Harvey Blume, Ota Benga, The Pygmy in the Zoo, Canada, October 1993, fq. 267
39 Philips Verner Bradford, Harvey Blume, Ota Benga, The Pygmy in the Zoo, Canada, October 1993, fq. 266
40 Philips Verner Bradford, Harvey Blume, Ota Benga, The Pygmy in the Zoo, Canada, October 1993, fq.264
41 Philips Verner Bradford, Harvey Blume, Ota Benga, The Pygmy in the Zoo, Canada, October 1993, fq. 259
42 Bryan Appleyard, Brave New Worlds, Harper Collins Publishers, London 1999, fq. 49-50








Die Existenz einer ihn sttzenden wissenschaftlichen Theorie lie den Rassismus in Amerika rapide anwachsen. W.E. Dubois, bekannt als Gegner der Rassendiskriminierung, stellte fest: "Das Problem des 20. Jahrhunderts ist das Problem der Hautfarbe". Er schrieb weiter, dass der Rassismus sich ausgerechnet in einem Land, das die grte Demokratie der Welt werden wollte und dies in einigen Punkten auch erreicht habe, dermaen ausbreiten konnte, sei nicht die geringste unter vielen Paradoxien, die Abschaffung der Sklaverei habe die Verbrderung zwischen Schwarzen und Weien nicht gefrdert. Eine offizielle Diskriminierung, die sehr schnell organisiert wurde, habe ipso facto zu einer rechtlich abgesicherten Rassentrennungspolitik gefhrt, aus der noch immer ein Ausweg gesucht wird.


Ota Benga war gebrtiger Afrikaner. Er wurde von darwinistischen Forschern wie ein Tier gefangen, in einen Kfig gesperrt und zusammen mit Affen in einem Zoo ausgestellt.

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