21 Haziran 2012 Perşembe

EINE KURZE GESCHICHTE DES DARWINISMUS


EINE KURZE GESCHICHTE DES DARWINISMUS

Dieses Relief stellt den Sumerischen Wassergott Enki dar. Wie die Sumerer glauben auch die Darwinisten, das dass Leben zufllig im Wasser entstanden ist, anders gesagt, sie sahen das Wasser als den Gott an, der das Leben erschaffen hatte.
Bevor wir zu dem Leid und Unglck kommen, das der Darwinismus der Welt gebracht hat, lassen Sie uns einen kurzen Blick auf seine Geschichte werfen. Viele Menschen glauben, die von Charles Darwin vorgestellte Evolutionstheorie basiere auf wissenschaftlichen Beweisen, auf Beobachtung und Experiment. Doch genau so wenig, wie Darwin der Urheber der Evolutionstheorie ist, ist der Ursprung der Theorie wissenschaftlich fundiert.
Im alten Mesopotamien gab es eine Epoche, in der Mythen, Aberglauben und Gtzen anbetende Religionen, mit denen man den Ursprung des Lebens und des Universums zu erklren versuchte, weit verbreitet waren. Einer dieser Aberglauben war: "Evolution". Nach dem babylonischen Epos Enuma elisch, gab es einst eine groe Flut und aus dieser Flut tauchten pltzlich die Gtter Lahmu und Lahamu auf. Nach diesem Aberglauben erschufen sich die beiden Gtter zuerst selbst und danach alle andere Materie und alle Lebewesen. Entsprechend dem babylonischen Mythos entstand das Leben also urpltzlich aus chaotisch flutendem Wasser, das zuvor keinerlei Leben enthalten hatte, um sich dann zu entfalten und zu entwickeln.
Wir sehen hier die bereinstimmung dieses Glaubens mit der Behauptung der Evolutionstheorie "Das Leben entfaltete und entwickelte sich aus unbelebter Materie." Die Idee der Evolution stammt also nicht von Darwin, sondern ursprnglich von sumerischen Gtzenanbetern.
Spter fand der Mythos von der Evolution Eingang in eine andere heidnische Zivilisation, in das altertmliche Griechenland. Fr die alt griechischen materialistischen Philosophen war Materie das einzig existente. Sie wandten sich dem Mythos der Evolution zu, den sie von den Sumerern "geerbt" hatten, um zu erklren, wie das Leben entstanden ist. Auf diese Weise kamen materialistische Philosophie und der Mythos der Evolution im alten Griechenland zusammen. Von dort wurden diese Gedanken in die rmische Kultur getragen.
Wie Gtzen-Anbetende Gesellschaften glauben Darwinisten, das dass Leben zufllig im Wasser entstanden ist als Ergebnis natrlicher Vorgnge. Folgt man dieser unsinnigen Behauptung, so haben sich die bewusstseinslosen Atome in der "Ursuppe" zusammengefunden und entschieden, Lebewesen zu bilden.
Beide Konzepte, jedes einer heidnischen Kultur entstammend, tauchten in der modernen Welt des 19. Jahrhunderts wieder auf. Einige europische Intellektuelle, die griechische Quellen studiert hatten, zeigten eine Vorliebe fr die Philosophie des Materialismus. Was sie gemeinsam hatten, war ihre Ablehnung der Religion.
Der franzsische Biologe Jean Baptiste Lamarck war der erste, der sich in diesem Umfeld mit der Evolutionstheorie auseinandersetzte. In seiner Theorie - die sich spter als falsch herausstellen sollte - vertrat Lamarck die Auffassung, dass alle Kreaturen voneinander abstammen und sich durch minimale Vernderungen whrend ihrer Lebensspanne weiterentwickeln. Spter wiederholte Charles Darwin Lamarcks Behauptungen in leicht abgewandelter Form.
Darwin stellte die Theorie 1859 in England mit seinem Buch Die Entstehung der Arten vor. In diesem Buch wurde der von den Sumerern stammende Mythos der Evolution genauer ausgefhrt. Er behauptete, alle Arten von Lebewesen stammten von einem gemeinsamen Vorfahren ab, der durch Zufall im Wasser geboren sei und htten sich durch kleinere, wiederum zufllig entstandene Vernderungen zu den verschiedenen Lebewesen, die wir heute kennen, entwickelt.
Diese Behauptung Darwins fand unter den zeitgenssischen Wissenschaftlern keineswegs breite Zustimmung. Insbesondere den Fossilien-Experten war klar, dass Darwins Behauptung nichts als ein Phantasieprodukt war. Gleichwohl fand Darwins Theorie im Lauf der Zeit mehr und mehr Untersttzung, denn sie lieferte den herrschenden Mchten die fehlende Basis fr die Politik, die im 19. Jahrhundert betrieben wurde.
Die Akzeptanz des Darwinismus hat ideologische Grnde
Als Darwin sein Buch Die Entstehung der Arten verffentlichte, war die Wissenschaft noch sehr rckstndig. Die Zelle zum Beispiel, von der wir heute wissen, dass sie ein hochkompliziertes System darstellt, war durch die primitiven Mikroskope der damaligen Zeit nur als ein verschwommener Klecks zu erkennen. Darwin sah daher kein Problem in dem Gedanken, das Leben sei zufllig aus unbelebter Materie entstanden.

Im Vergleich zu heute waren die Mikroskope des 19. Jahrhun-derts sehr primitiv und konnten Zellen nur als schemenartigen Klecks darstellen.
Auch leisteten die damals sowohl nach Zahl und Qualitt nur unzulnglich vorhandenen Fossilienfunde der Mglichkeit fr die Behauptung Vorschub, alles Leben stamme vom selben Urahn ab und verndere sich zufllig und minimal. Heutzutage hingegen ist gesichert, dass nicht ein einziger Fossilienfund geeignet ist, Darwins Behauptung, alles Leben stamme von derselben "Urkreatur" ab, zu sttzen. Bis vor kurzem gingen Evolutionisten gewohnheitsmig ber dieses Dilemma hinweg indem sie sagten, "Nun, eines Tages in der Zukunft wird der Beweis gefunden werden." Mittlerweile befinden sie sich aber in einer argumentativ unhaltbaren Position und knnen sich hinter dieser vagen Erklrung nicht mehr verstecken. (Fr detaillierte Informationen hierzu siehe das Kapitel "Das Missverstndnis der Evolution" am Ende dieses Buches)
Die Affinitt der Darwinisten zur Evolutionstheorie ist jedoch nach wie vor ungebrochen. Darwins Anhnger geben sein Erbe seit 150 Jahren weiter.
Worin aber besteht die Attraktivitt des Darwinismus fr bestimmte Kreise, obwohl seine wissenschaftliche Irrelevanz inzwischen erwiesen ist, und warum wird noch heute soviel Propaganda fr den Darwinismus gemacht?

Charles Darwin
Darwins Theorie definiert sich in der Hauptsache durch die Verneinung der Existenz eines Schpfers. Nach der Evolutionstheorie entstand das Leben durch Zufall aus unbelebter Materie. Diese Behauptung Darwins lieferte eine pseudowissenschaftliche Argumentation fr alle atheistischen Philosophien, allen voran die materialistische Philosophie. Vor dem 19. Jahrhundert sah die groe Mehrheit der Wissenschaftler Wissenschaft als eine Methode, zu lernen und zu entdecken, was Gott erschaffen hatte. Diese Auffassung war so weit verbreitet, dass atheistische und materialistische Philosophien keinen geeigneten Nhrboden zu ihrer Entwicklung finden konnten. Durch die Verneinung der Existenz eines Schpfers und durch die Schaffung des Trugbildes einer Untersttzung fr Atheismus und Materialismus erwies sich die Evolutionstheorie als wunderbare Gelegenheit, die von Atheisten und Materialisten sogleich beim Schopf gegriffen wurde. Beide identifizierten sich mit dem Darwinismus und adaptierten die Theorie fr ihre eigenen Ideologien.
Neben der darwinistischen Gottesver-leugnung tauchte eine andere Behauptung auf, die die materialistischen Ideologien des 19. Jahrhunderts untersttzte: "Die Entwicklung der Arten ist verbunden mit dem Kampf ums berleben in der Natur. Der Strkste gewinnt diesen Kampf. Die Schwachen sind zu Niederlage und Untergang verurteilt."
Dass der Darwinismus Hand in Hand geht mit Ideologien, die der Welt nichts als Unglck brachten, wird hier klar und deutlich.
Sozialdarwinismus: Das Gesetz des Dschungels in der menschlichen Gesellschaft
Eine der wichtigsten Behauptungen der Evolutionstheorie fhrt die Entwicklung der Lebewesen zurck auf den "Kampf ums berleben". Nach Darwin gibt es in der Natur einen tdlichen berlebenskampf, einen ewig andauernden Konflikt. Grundstzlich werden die Schwachen von den Starken besiegt, erst dadurch ist Entwicklung mglich. Der Untertitel des Buches Die Entstehung der Arten fasst diese Ansicht zusammen: "ber die Entstehung der Arten durch natrliche Zuchtwahl oder die Erhaltung der begnstigten Rassen im Kampfe um's Dasein" (The Origin of Species by Means of Natural Selection or the Preservation of Favoured Races in the Struggle for Life).

Thomas Malthus brachte die Darwin beeinflussende Hypothese auf, Krieg und Gterknappheit wrden das rapide Bevlkerungswachstum ausgleichen.
Diese Denkweise Darwins' war angeregt worden durch ein Buch des englischen konomen Thomas Malthus mit dem Titel Eine Abhandlung ber das Bevlkerungs-gesetz. Dieses Buch sagte der Menschheit eine eher dstere Zukunft voraus. Malthus hatte ausgerechnet, dass eine sich selbst berlassene Menschheit eine enorme Bevlkerungswachstumsrate aufweisen wrde. Die Zahl der Erdbevlkerung wrde sich alle 25 Jahre verdoppeln. Die Gre der Nahrungsvorrte wrde jedoch unmglich mit diesem Wachstum Schritt halten knnen. In diesem Fall she sich die Menschheit der permanenten Gefahr des Verhungerns gegenber. Die Krfte, die den Bevlkerungsanstieg unter Kontrolle hielten, seien Katastrophen wie Kriege, Hungersnte und Seuchen. Kurz, damit einige Menschen berleben knnten, mssten notwendigerweise andere sterben. Menschliche Existenz hie demnach "permanenter Krieg".
Darwin erklrt, dass es Malthus' Buch war, das ihn veranlasste, ber den Existenzkampf nachzudenken:
Im Oktober 1838, also 15 Monate, nachdem ich mit meinen systematischen Untersuchungen begonnen hatte, las ich zur Entspannung Malthus' Werk ber das Bevlkerungswachstum, und da mir aufgrund eigener ausgedehnter Beobachtungen der Tier- und Pflanzenwelt der sich dort stndig abspielende Existenzkampf bewusst war, kam mir pltzlich der Gedanke, dass unter diesen Umstnden vorteilhafte Vernderungen einer Art dazu tendieren wrden, erhalten zu bleiben, whrend nachteilige vernichtet werden wrden. Das Resultat wrde die Herausbildung neuer Arten sein. Hier also hatte ich endlich eine Theorie gefunden, mit der sich arbeiten lie.2
Im 19. Jahrhundert waren Malthus' Ideen von einer breiten ffentlichkeit bernommen worden und wurden besonders von europischen Intellektuellen untersttzt. Der Stellenwert, den man im Europa des 19. Jahrhunderts Malthus' Ideen zum Bevlkerungs-wachstum einrumte, wird verstndlich in dem Artikel Der wissenschaftliche Hintergrund der nationalsozialistischen Programmatik zur "Rassenreinheit".
In der ersten Hlfte des 19. Jahrhunderts begannen die Mitglieder der herrschenden Klasse Europas das gerade entdeckte "Bevlkerungsproblem" zu diskutieren und Manahmen zu ersinnen, wie man jene Malthusianischen Vorstellungen in die Praxis umsetzen knnte, die Mortalittsrate des armen Bevlkerungsanteils zu steigern. "Anstatt den Armen Reinlichkeit zu empfehlen, sollten wir gegenteiliges Verhalten ermutigen. Wir sollten die Strassen in unseren Stdten enger anlegen, mehr Menschen in den Husern unterbringen, und die Rckkehr der Pest ermglichen. Auf dem Lande sollten wir die Drfer nah an stehenden Gewssern bauen und besonders Ansiedlungen in Sumpfgebieten und anderen ungesunden Umgebungen ermutigen," etc.3
Als Ergebnis dieser grausamen Politik wrden die Starken die Schwachen im Kampf ums berleben besiegen und so wrde sich die rapide ansteigende Bevlkerungszahl stabilisieren. In England wurde ein solches "Vernichtet-die-Armen-Programm" tatschlich eingefhrt. Es wurde ein System der Kinderarbeit geschaffen, in dem Acht- und Neunjhrige 16 Stunden am Tag in Kohlebergwerken arbeiten mussten, wobei tausende durch die unbeschreiblichen Bedingungen umkamen. Der "Kampf ums berleben" den Malthus' Theorie als notwendig erachtete, verurteilte Millionen Menschen in England zu einem Leben voller Entbehrung und Armut.
Darwin, durch Malthus beeinflusst, wandte diese Sichtweise auf die gesamte Natur an und propagierte, dieser Krieg werde von den Strksten und Tauglichsten gewonnen werden. Diese Behauptung Darwins schloss alle Pflanzen, Tiere und Menschen ein. Er fhrte weiter aus, der fragliche berlebenskampf sei ein permanentes und unvernderliches Gesetz der Natur. Indem er die Schpfung verneinte, forderte er die Menschen auf, ihren religisen Glauben aufzugeben und zielte damit auf alle ethischen Prinzipien, die diesem rcksichtslosen "Kampf ums Dasein" im Wege standen.
So fand denn Darwin's Theorie sofort die Untersttzung des "Establishments", zunchst in England und spter im gesamten Westen. Imperialisten, Kapitalisten und andere Materialisten griffen die Theorie, die ihnen eine wissenschaftliche Rechtfertigung fr das politische und soziale System bot, dass sie geschaffen hatten, begeistert auf. Binnen kurzer Zeit wurde die Evolutionstheorie zum einzigen Kriterium fr nahezu alle Interessensgebiete der menschlichen Gesellschaft, von der Soziologie bis zur Geschichte, von der Psychologie bis in die Politik. In nahezu jedem Zusammenhang hrte man die Schlagworte vom "berlebenskampf" und vom "berleben des Passendsten", und politische Parteien, ganze Nationen, Regierungen, Kommerzielle Unternehmen und Individuen begannen nach diesen Slogans zu leben.
Nachdem die herrschenden Ideologien der Gesellschaft sich mit dem Darwinismus identifiziert hatten, gab es darwinistische Propaganda in der Erziehung, in der Kunst, in der Politik. Man versuchte, praktisch jedes Thema mit dem Darwinismus zu verbinden und alles und jedes vom darwinistischen Standpunkt aus zu betrachten. Als Ergebnis entstanden Gesellschaftsmodelle, die nach darwinistischen Prinzipien funktionieren sollten.
Darwin selbst empfahl, seine Ansichten ber die Evolution sollten auf ethisches Verstndnis und Sozialwissenschaften bertragen werden. In einem Brief an H. Thiel schrieb er 1869:
Sie knnen sich mein groes Interesse vorstellen, als ich feststellte, dass Sie an moralische und soziale Fragen mit derselben Sichtweise herangehen, wie ich sie die Entwicklung der Arten betreffend angewandt habe. Es ist mir frher nicht in den Sinn gekommen, dass meine Ansichten auf solch vollstndig anders geartete, wichtige Themen angewandt werden knnten.4
Als man das Prinzip des Kampfs in der Natur auch fr die menschliche Natur als gltig anzusehen begann, konnten Imperia-lismus, Kommunismus und Faschismus sich hinter einer wissenschaftlichen Fassade verbergen. Es war nun nicht mehr mglich, jene zu tadeln oder aufzuhalten, die barbarische Massaker verbten, Menschen wie Tiere behandelten, Menschen gegeneinander aufhetzten, andere wegen ihrer Rassenzugehrigkeit verachteten, kleine Unternehmen im Namen des Wettbewerbs in den Ruin trieben und den Armen die helfende Hand verweigerten, denn sie taten all dies in bereinstimmung mit einem "wissenschaftlich bewiesenen" Naturgesetz.



UNTERDRCKUNG IN DER GANZEN WELT
Mit dem Darwinismus war die Lge, dass Konflikt und Kampf in der Natur des Menschen stecken, akzeptiert. Das traurige Resultat waren Kriege, Morde und Barbarei, die pseudowissenschaftlich bemntelt wurden, und das 20. Jahrhundert wurde zum Jahrhundert des Leidens und der Mitleidlosigkeit.
Dieser neue Wissenschaftszweig wurde bekannt als "Sozialdarwi-nismus."
Einer der herausragendsten evolutionistischen Wissenschaftler unserer Zeit, der amerikanische Palontologe Stephen Jay Gould gibt diese Zusammenhnge zu, wenn er schreibt, dass 1859 nach der Verffentlichung von Die Entstehung der Arten "infolgedessen die Argumente der Befrworter von Sklaverei, Kolonialismus, Rassenunterschieden, Klassenkampf und der Rollen der Geschlechter unter dem Banner der Wissenschaft wiederholt werden konnten."5
Hier verdient ein Punkt besondere Beachtung. Alle Perioden der Menschheitsgeschichte haben Kriege, Grueltaten, Rcksichtslosigkeit, Rassismus und Konflikte gesehen. Doch zu allen Zeiten gab es eine gttliche Religion, die die Menschen belehrte, wenn sie Falsches taten und sie zu Frieden, Gerechtigkeit und Gelassenheit anhielt. Weil die Menschen diese gttliche Religion kannten, hatten sie zumindest einen Wertmassstab, der sie verstehen lie, dass es falsch war, wenn sie sich in Gewaltttigkeiten ergingen.
Im 19. Jahrhundert jedoch wurde die Botschaft eine andere: Der Darwinismus sagte ihnen, Profitstreben und Ungerechtigkeit trgen ein Element wissenschaftlicher Rechtfertigung in sich und dies sei alles Teil der menschlichen Natur, der Mensch habe gefhrliche, aggressive Anlagen seiner Vorfahren in sich und das genauso wie das strkste und aggressivste Tier berlebe, dieses Gesetz auch fr die Menschen gelte. Unter dem Einfluss dieses Denkens wurde ein groer Teil der Welt von Leiden, Krieg, Hunger und Massakern heimgesucht. Der Darwinismus frderte und ermutigte all die Bewegungen, die der Welt Schmerzen, Blut und Unterdrckung brachten, zeigte ihnen, sie seien vernnftig und gerechtfertigt und untersttzte ihre praktische Umsetzung. Als Ergebnis dieser sogenannten wissenschaftlichen Grundlage wurden diese gefhrlichen Ideologien zunehmend strker und drckten dem 20. Jahrhundert den Stempel "Jahrhundert des Leidens" auf.

Geschichtsprofessor Jacques Barzun, Autor von "Darwin, Marx, Wagner"
In seinem Buch, Darwin, Marx, Wagner untersucht der Geschichtsprofessor Jacques Barzun den schlimmen moralischen Verfall der modernen Welt anhand von Beispielen aus Wissenschaft, Soziologie und Kultur. Seine Kommentare sind verblffend im Hinblick auf den Einfluss des Darwinismus auf die Welt:
... in jedem europischen Land gab es zwischen 1870 und 1914 eine Kriegspartei, die die Aufrstung verlangte, eine individualistische Partei, die rcksichtslosen Wettbewerb verlangte, eine imperialistische Partei, die freie Hand ber in der Entwicklung zurckgebliebene Vlker verlangte, eine sozialistische Partei, die an die Macht wollte und eine rassistische Partei, die das Land von Auslndern subern wollte, die sich ausnahmslos -wenn alle Appelle an Machtgier und Ruhm sich als gescheitert waren, manchmal auch schon eher- auf Spencer und Darwin beriefen, denn die beiden waren sozusagen personifizierte Wissenschaft... Der Begriff "Rasse" war biologisch, soziologisch, er war darwinistisch.6
Als Darwin im 19. Jahrhundert seine Behauptungen vorbrachte, dass Lebewesen nicht erschaffen, sondern durch Zufall aufgetaucht seien, dass der Mensch einen gemeinsamen Vorfahren mit den Tieren habe und der heute am hchsten entwickelte Organismus sei, konnten sich die meisten Menschen wohl kaum vorstellen, was das Ergebnis dieser Behauptungen sein wrde, doch im 20. Jahrhundert wurde das Ergebnis in den schrecklichsten Erfahrungen ausgelebt. Jene, die den Menschen als ein entwickeltes Tier ansahen, zgerten nicht, sich selbst zu erheben indem sie auf den Schwachen herumtrampelten, Wege zu suchen um sich der Kranken und Wehrlosen zu entledigen und Massaker an ganzen Rassen, die sie als minderwertig ansahen, auszufhren; all das, weil ihre Theorie in der Maske der Wissenschaft daherkam und von einem "Gesetz der Natur" schwadronierte.
So begann das Unglck, das der Darwinismus der Welt gebracht hat, und es breitete sich immer schneller ber die ganze Welt aus. Im 19. Jahrhundert, bis das Materialismus und Atheismus durch den Darwinismus gestrkt wurden, glaubte die groe Mehrheit der Menschen, dass Gott alle Lebewesen geschaffen hat und die Menschen im Gegensatz zu anderen lebenden Kreaturen eine Seele besitzen, die ebenfalls von Gott erschaffen ist. Ungeachtet seiner Rasse und seines Volkes wurde jeder Mensch als Diener Gottes angesehen. Mangel an Religion jedoch, verursacht und bestrkt durch den Darwinismus, brachte den Aufstieg von sozialen Gruppen mit einer auf rcksichtslosem Konkurrenzdenken basierenden Weltsicht, denen Moral nichts bedeutete, die den Menschen als hoch entwickeltes Tier ansahen. Menschen, die jede Verantwortung vor Gott verleugneten, schufen eine Kultur, in der jede Spielart der Selbstsucht gerechtfertigt wurde. Aus dieser Kultur heraus wurden viele "Ismen" geboren, und jeder davon erwies sich fr die Menschheit als Katastrophe im wahrsten Sinn des Wortes.
Auf den folgenden Seiten werden wir die fraglichen Ideologien untersuchen, die dem Darwinismus ihre Rechtfertigung verdanken, die engen Verbindungen zwischen ihnen und dem Darwinismus, und wir werden untersuchen, was der Darwinismus die Welt gekostet hat.
 
    


2- Anton Pannekoek, Marxism and Darwinism, Translated by Nathan Weiser, Chicago, Charles H. Kerr &Company, 1912, http://csf.colorado.edu/ psn/marx/Other/Pannekoek/Archive/1912-Darwin/
3- Theodore D. Hall, The Scientific Background of the Nazi "Race Purification" Program, http://www.trufax.org/avoid/nazi.html
4- Francis Darwin, The Life and Letters of Charles Darwin, D. Appleton and Co., 1896, Bd. 2, S.294
5- Stephen Jay Gould, Der falsch vermessene Mensch, (Frankfurt am Main, Suhrkamp, 1988) The Mismeasure of Man, W.W. Norton and Company, New York, 1981, S. 72
6- Jacques Barzun, Darwin, Marx, Wagner, Garden City, N.Y., Doubleday, 1958, S. 94-95, zitiert von Henry M. Morris, The Long war Against God, Baker Book House, 1989, S. 70

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